Es ist Weinlese-Zeit

Aber wie genau läuft die eigentlich ab?

Wir lieben Schaumwein! Da gibt es gar keinen Zweifel. Doch wir wissen auch: Bis unsere prickelnden Lieblings-Schaumweine in der Flasche landen, dauert es erst einmal eine Weile. Die Herstellung beginnt schon draußen in der Natur. Genauer gesagt im Weinbaugebiet mit der jährlichen Weinlese. Doch wie läuft die eigentlich ab? Wichtig ist: Nicht alle Trauben sind gleichzeitig reif. Je nach Rebsorte und Lage gibt es eine unterschiedliche Erntezeit. Die ersten frühreifen Sorten können ab Ende August geerntet werden, die spätreifen Sorten erst gegen Ende September. Vor der Weinlese testet der Winzer jeden Tag den Reifegrad seiner Trauben, denn der Weinlese-Zeitpunkt muss perfekt abgepasst werden.

Es gibt zwei Leseverfahren

Können die Trauben dann geerntet werden, kommen zwei verschiedene Leseverfahren in Frage. Die klassische Form der Weinlese ist die per Hand. Erntehelfer sind dabei mit speziellen Traubenscheren und Eimern in den Weinbergen unterwegs. Die Weinlese per Hand kommt vor allem in steilen Lagen zum Einsatz, in denen Erntemaschinen nicht zum Einsatz kommen können. Die zweite Lesemöglichkeit ist die per Maschinenlese. Mit einer Vollerntemaschine werden dabei die reifen Trauben von den Rebstöcken geschüttelt. Die reifen Trauben landen dann auf Förderbändern in der Maschine und werden weiter in einen Auffangbehälter transportiert. Trauben, die noch nicht reif sind, bleiben bei der Maschinenlese am Rebstock hängen. Der Vorteil der Handlese gegenüber der Maschinenlese ist, dass die Trauben bei der ersten Variante kaum verletzt werden. Bei der Maschinenlese hingegen müssen die Trauben schneller verarbeitet werden, damit keine Bakterien in den Most geraten.

 

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