Wir feiern Fasching

Die einen lieben sie – die anderen können wenig mit ihr anfangen: die Faschingszeit. Doch was hat es eigentlich damit auf sich? Im deutschsprachigen Raum beginnt die Fastnachtszeit am Dreikönigstag, also am 6. Januar. So richtig bunt wird es oftmals aber erst in der Woche von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch. In Österreich wird traditionell von Faschingssonntag bis Aschermittwoch gefeiert, der gleichzeitig den Beginn der Fastenzeit darstellt.

Auf aller Welt gibt es die unterschiedlichsten Bräuche, um die Faschingszeit zu begehen. Bekannt sind beispielsweise der Carnival in Rio, bei dem die größten Sambaschulen der Stadt gegeneinander antreten, und der Karneval in Venedig, der für seine geheimnisvollen Masken bekannt ist. Doch auch innerhalb Österreichs ist Fasching nicht gleich Fasching. Wusstest du zum Beispiel, dass es in Salzburg alljährlich eine legendäre Clownsparty gibt? Dass man sich in Kärnten traditionell Lei Lei! zuruft? Oder dass in Tirol Klötzler, Zottler, Hexen, Melcher, Spiegeltuxer und Weißer ihr Unwesen treiben? Die schönsten Bräuche und Informationen zu ihrem Ursprung findest du übrigens hier.

Auch Essen und Trinken spielen an Fasching eine wichtige Rolle. Was wären die närrischen Tage schließlich ohne ordentliche Krapfen? Ursprünglich wurden Krapfen, die man in Deutschland auch Pfannkuchen oder Berliner nennt, zu Fasching gebacken, um die Fett- und Eierreserven vor der Fastenzeit aufzubrauchen. Doch auch, wer ab Aschermittwoch nicht fastet, darf sich natürlich das eine oder andere süße Teilchen genehmigen. Übrigens: Für alle, die nach den Faschingsfeierlichkeiten ein fieser Kater heimsucht, haben wir hier die besten Anti-Hangover-Tipps zusammengestellt.

Wir wünschen viel Spaß beim Feiern!