Gärung

Gärung

Ohne Gärung kein Sekt, Crémant, Champagner, Prosecco oder Cava. Denn ein Schaumwein entsteht erst durch die zweite Gärung eines bereits fertigen Weines. Bei der Herstellung von Schaumwein wird dieser Wein Grundwein genannt. Für die zweite Gärung werden einer Weinmischung – der Cuvée – Zucker und Hefe in präzise bemessener Menge zugefügt. Und siehe da, die Hefe „lebt“ vom Zucker auf und verwandelt ihn in Kohlensäure (Kohlendioxid) und Alkohol. Diese mehrwöchige Gärung findet immer in drucksicheren, geschlossenen Behältnissen statt – entweder in Flaschen oder in großen Edelstahlbehältern. Die gängigen Methoden für die Durchführung der zweiten Gärung bei der Schaumwein-Herstellung sind: Méthode Champenoise (auch Traditionelle Flaschengärung genannt), Methode Charmat (auch Großraumverfahren) und die Klassische Flaschengärung.