Prosecco

Prosecco

Prosecco steht seit 2010 für eine kontrollierte Herkunftsbezeichnung. Genau wie beim französischen Champagner darf sich ein Prosecco nur dann so nennen, wenn er aus einem bestimmten Anbaugebiet kommt. Dieses besteht aus den beiden zugelassenen italienischen Regionen Veneto und Friuli Venezia Giulia und ihren neun Provinzen Treviso, Belluno, Venezia, Vicenza, Padova, Pordenone, Udine, Gorizia und Trieste.

Prosecco wird mit der Großraumgärung, der sogenannten „Méthode Charmat“, hergestellt. Dabei findet die zweite Gärung des Weins in Edelstahltanks statt. Diese dauert etwa zehn Tage und benötigt keine Gärung in der Flasche.

Lange waren die Herstellungsvorgaben und Qualitätshinweise für Prosecco nicht genau geregelt. Doch seit 2009 steht fest: Für das Endprodukt Prosecco dürfen nur noch die Trauben der Rebe Glera benutzt werden.